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Sonderfahrstreifen für Linienomnibusse

 









  • Durch ein Zusatzschild kann Radverkehr auch auf Sonderfahrstreifen für Linienomnibusse erlaubt werden.
  • Dies ist allerdings nur zulässig, wenn die Sonderfahrstreifen für Linienomnibusse in Randlage liegen und bestimmte Kriterien erfüllt sind (Benehmen der Verkehrsbetriebe).
  • Radfahrer dürfen bei Bedarf auch andere Fahrstreifen benutzen. Sonderfahrstreifen für Linienomnibusse sind für Radfahrer nicht benutzungspflichtig.
  • In der Praxis haben sich nicht nur überbreite Maße (z. B. 4,50 m), sondern auf kurzen Abschnitten (300 m) auch relativ schmale Busspuren (ca. 3 m) bewährt. Zwischenmaße, bei denen Radfahrer und Busse eng nebeneinander passen, sind ungünstiger, da dort für Überholvorgänge auf derselben Spur der erforderliche Mindestabstand fehlt.
  • Viele Verkehrsbetriebe sind gegen die Zulassung von Radfahrern auf "Busspuren". Die Zulassung ist erforderlich, wo der Platz für Radverkehrsanlagen fehlt und Radfahrer zwischen Bus- und Kfz-Verkehr fahren müßten. Aus Sicht des ADFC ist ein gemeinsam nutzbarer Sonderfahrstreifen besser als getrennte Busspuren und Radwege, weil Busspuren einen erheblichen Komfortgewinn für den Radverkehr ermöglichen.