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Schutzstreifen

  • Durch eine Leitlinie kann auf der Fahrbahn ein "Schutzstreifen für Radfahrer" (frühere ADFC-Bezeichnung: Radspuren; ERA-Bezeichnung: Angebotsstreifen) abmarkiert werden (zunächst nur innerorts).
  • Schutzstreifen für Radfahrer sollen möglichst 1,60 m breit sein (zulässiges Mindestmaß 1,25 m). Durch diese Breite wird für die Kraftfahrzeuge der erforderliche Mindestabstand zum Überholen von Radfahrern angezeigt. Zusätzlich gelten weitere Kriterien.
  • Schutzstreifen dürfen auch von anderen Fahrzeugen befahren werden, wenn eine Gefährdung von Radfahrern ausgeschlossen ist. Sie dürfen von Radfahrern zum Überholen verlassen werden. Sie sind nicht durch ein Schild gekennzeichnet, aber Fahrradpiktogramme können ihren Zweck verdeutlichen.
  • Erfahrungen zeigen, daß Radfahrer auf "Schutzstreifen für Radfahrer" und Radfahrstreifen gleichermaßen geschützt und komfortabel fahren.