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Einbahnstraße, Radfahrer frei

 





  • In Einbahnstraßen mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h kann durch ein Zusatzschild versuchsweise bis zum 31.12.2000 Fahrradverkehr in Gegenrichtung zugelassen werden (Versuchsverordnung).
  • Voraussetzungen sind "Tempo 30", eine Fahrbahnbreite von mindestens 3,50 m (bzw. 3 m mit Ausweichmöglichkeit), bei Linienomnibusverkehr mehr als 3,50 m, daß die Benutzung der Einbahnstraßenstrecke nach der flächenhaften Radverkehrsplanung erfoderlich ist sowie weitere Einsatzkriterien.
  • Die Maßnahme kann Umwege (z. B. über hochbelastete Verkehrsstraßen) vermeiden und das Falschfahren von Radfahrern in Einbahnstraßen oder auf Gehwegen verhindern. Untersuchungen zeigen, daß dies auf den Streckenabschnitten vorbildlich sicher ist (gute Sichtbeziehungen im Gegenverkehr).
  • Aber Kreuzungen, Einmündungen und Einfahrten sind anfangs Gefahrenpunkte, weil Radfahrer aus der "falschen" Richtung zunächst ungewohnt sind. Dort sollte deshalb ggf. besonders markiert, beschildert oder umgebaut werden.