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Anforderungen an Radverkehrsanlagen

 

Gebaute Radwege

  • Die Beschaffenheit, der Zustand, die Führung an Knoten ist zumutbar und sicher.
  • Die lichte Breite beträgt in der Regel 2,00 m, mindestens 1,50 m.
  • Bei Zweirichtungsradwegen beträgt die lichte Breite in der Regel 2,40 m, mindestens 2,00 m.

Vom Gehweg abgetrennte Radwege

 

  • Wie gebaute Radwege

Gemeinsame Rad- und Gehwege

 

  • Die Bedürfnisse des Radverkehrs (Absenkungen, sichere Führung an Knoten) und die Bedürfnisse des Fußgängerverkehrs lassen das zu (jeweils geringe Verkehrsmengen; Frequenz jeweils ca. 50 - 90/h).
  • Mindestbreite (auch bei Zweirichtungsradverkehr) innerorts 2,50 m, außerorts 2,00 m

Für Radfahrer freigegebene Gehwege

 

  • wie gemeinsame Rad- und Gehwege

Radfahrstreifen

 

  • Bei 2 Fahrstreifen: höchstens 18.000 Kfz/24 Stunden
  • Bei 4 Fahrstreifen: höchstens 25.000 Kfz/24 Stunden
  • Nicht in kleinen Kreisverkehren
  • Breite 1,85 - 1,50 m einschließlich Markierung (Breitstrich)

Schutzstreifen

 

  • Nur innerorts
  • höchstens 10.000 Kfz/24 Stunden
  • Weniger als 5 % LKW
  • Fahrbahnbreiten 8,50 - 7,00 m
  • "Rest"-Fahrbahnbreite 5,50 - 4,50 m
  • Halteverbote
  • Breite 1,60 - 1,25 m einschließlich Markierung

Busspuren

 

  • Keine Behinderung des ÖPNV
  • Die Busspur liegt am Rand der Fahrbahn

Fahrradstraßen

 

  • Kfz-Belastung ca. 300/h
  • Radverkehrsanteil ist oder wird mindestens so groß wie der MIV.
  • Vorsorge gegen zu hohe Geschwindigkeiten
  • Deutliche Eingangsgestaltung (z. B. kurze Sperrflächen zur Separation)

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