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Günstige Preise locken Rad-Suchende

LEONBERG - "Jeder will der Erste sein'', sagte Irmgard Meurer, stellvertretende Sprecherin der Leonberger Agenda-Gruppe "RadL'', deren Mitglieder vergangenen Samstag zum zweiten Mal auf dem Bürgerplatz vor der Leonberger Stadthalle eine Radbörse organisierten.

Noch bevor der Zeiger der Uhr auf die Elf vorgerückt war, drängte sich vor ihrem Tisch eine kleine Schlange. Die Wartenden wollten bereits ein Rad kaufen, noch bevor die Annahme völlig beendet war. Meurer schätzte die Zahl der abgegebenen Räder auf etwa 150. Vom Dreirad für eine einstellige Eurosumme bis zum mehrere hundert Euro teuren Designer-Rad verkaufte sich am Samstag auch der noch so alte und ramponierte Drahtesel. Am Nachmittag kamen die ehemaligen Besitzer und holten ihr Geld - oder im seltensten Fall - ihr Rad ab. "RadL'' verdiene an dieser Aktion nur eine geringe Provision, so die Sprecherin. Primär sei das Ziel, einen symbolischen Beitrag dazu zu leisten, das Radfahren in Leonberg zu fördern. "Global denken - Lokal radeln'' prangte deshalb als dicker Schriftzug auf einem aufgehängten weißen Banner. fd