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Eine Idee weitergeben

Oberbürgermeister Bernhard Schuler war mit der Rikscha unterwegs und verteilte die letzten Lose: Mehrere hundert Bürger hatten sich gestern am Gewinnspiel der Lokalen Agenda beteiligt.

Von Franziska Kleiner

Auf dem Bürgerplatz vergnügten sich Kinder mit den Spaßfahrrädern der Agenda-Gruppe RadL, Erwachsene versuchten ihr Glück beim Gewinnspiel und stellten beim dritten Leonberger Agenda-Tag ihr Wissen über die Lokale Agenda unter Beweis.

Nicht nur Spiel und Spaß waren Bestandteile des Agenda-Tages. An einem Informationsstand wurde aufgezeigt, mit welchen Themen sich die 16 bestehenden Agenda-Gruppen beschäftigen. Ob mit den Radwegen in der Stadt, der Kulturlandschaft oder der Begegnung mit Belarus zum Beispiel. In bunten Farben warben sie alle für ihr gemeinsames Ziel: Sie wollen dauerhaft die Lebensqualität verbessern, ohne dass es auf Kosten zukünftiger Generationen oder der Umwelt geht. Seit fünf Jahren werden die Ziele, die weltweit mit der Agenda 21 verbunden sind, in Leonberg als Lokale Agenda mit Leben erfüllt. An dem Stand wurde allerdings nicht nur über lange bestehende Gruppen informiert. So hat sich aus der Stadtentwicklungsplanung eine Gruppe herausgebildet, die sich für eine Verbindung zwischen alter und neuer Stadtmitte einsetzt. Auch zwei neue Initiativen machten auf sich aufmerksam.

Das Café Labsal, das von einer Agenda-Arbeitsgruppe im Haus der Begegnung betrieben wird, hatte gestern auf dem Bürgerplatz die Bewirtung übernommen, das Spielmobil der Tausendfüßler machte auf der Wiese unterhalb der Stadthalle Station. Dort lud es die Kinder zum Spielen ein. Puppenspieler Henning Hacke war indes auf den Bürgerplatz gekommen, faszinierte die Kinder dort mit seinem Spiel, nachdem Renato Pantera mit brasilianischer Musik für Sommerstimmung gesorgt hatte - und das, obwohl so mancher Regentropfen am Nachmittag vom Himmel fiel.