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Auch gebraucht ist ein Rad etwas wert

LEONBERG - Zum dritten Mal hat am Samstag die "RadL''-Projektgruppe der Lokalen Agenda 21 zur Fahrradbörse vor die Stadthalle eingeladen - und war mit der Resonanz durchaus zufrieden.

Rund 110 Fahrräder hatten Radler aus dem ganzen Altkreis bis 11 Uhr zum Verkauf bereitgestellt. Gut 70 davon fanden innerhalb weniger Minuten einen neuen Besitzer. Für Stefan Güth von der RadL-Gruppe ein schöner Erfolg: "Wir hatten zwar nur wenige hochklassige Räder dabei, das meiste waren Einkaufs- und Kinderräder. Aber genau darum geht's uns ja eigentlich - die Leute sollen das Fahrrad als Verkehrsmittel für den Alltag entdecken.''

Neben Drahteseln für den Hausgebrauch konnten sich Kaufinteressierte bei der Fahrradbörse auch nach Helmen, Reifen, Kindersitzen oder Anhängern umsehen. Und angesichts der oftmals günstigen Preise ging auch so mancher Spontankauf über den "Ladentisch'' der RadL-Gruppe. Die behielt zehn Prozent des Kaufpreises für ihre Arbeit. Und während die ersten glücklichen Besitzer mit ihrem neuen Gefährt nach Hause rollten, ergänzte auch am frühen Nachmittag noch der eine oder andere Verkäufer das Angebot. Stefan Bolz