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Anmerkungen zur Fortschreibung des Radverkehrskonzept der Fa. Metron

Insgesamt gefällt uns das Konzept sehr gut! Es ist allerdings nur ein Teilkonzept, denn es wurden nur die Hauptachsen in der Leonberger Innenstadt betrachtet. Unserer Ansicht nach kann es aber eine grundlegende, positive sowie nachhaltige Änderung in der Verkehrskultur in Leonberg einläuten und wäre auf  andere Straßenzügen, als den bisher begutachteten, durchführbar. Die allgemeinen Grundgedanken, die dem Konzept zugrunde liegen, werden von uns voll unterstützt!  

  • faires, gleichberechtigtes Miteinander aller Verkehrsteilnehmer  

  • VEP-konform (siehe Ergebnisse der Bürgerbeteiligung zum VEP; z.B. auf den wichtigen Routen zuerst d.h. rund um den Knotenpunkt Neuköllner-Platz, aber auch fahrradgerecht ,d.h. u.a. dort wo möglich beidseitige Radfahrstreifen)  

  • Konform mit dem Stadtentwicklungsprozeß unter Verkehrsgesichtspunkten  

Ebenso in unserem Sinne sind die konzeptionellen Grundlagen wie  

  • Mehr Raum für den Umweltverbund (Radfahrer, Fußgänger, ÖPNV)  

  • durchgehend 2-spurige Führung der B295 da im Bereich Feuerbacher- und Grabenstr. Sowieso nur 2 Spuren verfügbar)  

  • auf Brennerstr. +/- durchgehende Mittelinsel u.a als Querungshilfe für Fußgänger  

  • Entschleunigung des MIV  

  • Lebens- und Aufenthaltsqualität durch  Attraktivität des Umweltverbundes und  des Radverkehrs

Außerdem zeigt das Metron-Konzept wie moderne Radverkehrsanlagen im Innen-bereich aussehen können (siehe hierzu auch Empfehlungen für Radverkehrsanlagen, ERA95 oder RadL-Vorschläge '97/'99 sowie Ergebnisse der Beteiligung am VEP):  

  • alltagstauglich (z.B. ohne Bordsteine)  

  • fahrradgerecht (schnell, direkt sicher)  

  • beidseitig Radverkehrsanlage auf der Straße und keine gemischten Fuß- und Radwege  

  • Schulwege z.T. extra berücksichtigen